Nationalpark Eifel

Anfang 2003 hat das Land Nordrhein-Westfalen 10.700 Hektar der Nordeifel unter den Schutz des ersten Nationalparks in Nordrhein-Westfalen gestellt. Der Nationalpark Eifel zeichnet sich durch seine majestätischen Buchenwälder, knorrigen Eichenwälder, geheimnisvollen Schluchten und seine wilden Bäche aus.

Der Nationalpark Eifel ist ein Wald-Nationalpark. Hier werden Buchenwälder geschützt, die von atlantisch getöntem Klima und nährstoffarmem, saurem Boden geprägt sind. Die weiße Hainsimse kommt als charakteristisches Waldgras in ihnen vor.

Das atlantisch getönte Klima zeichnet sich durch reichliche Niederschläge und verhältnismäßig milde Winter aus. Die Bergrücken der Eifel zeigen zu den Bachtälern und Talsperren hin steile, oft felsige Hänge, die – vor allem an den Sonnenseiten – die mit Traubeneichen bewachsen sind.

Nationalpark Eifel

Bäche durchfließen steile Kerbtäler und bilden bewaldete, kühle Schluchten. Wenn sie aus ihnen heraustreten, öffnet sich die Landschaft und der Bachlauf mäandert auf der breiten Talsohle durch idyllische Wiesen.

Große Teile der ehemaligen Wirtschaftswälder werden derzeit noch von standortfremden Fichten eingenommen. Sie werden im Laufe der kommenden Jahre zum Naturwald umgebaut.

Der Nationalpark Eifel umfasst den Truppenübungsplatz Vogelsang. Bis zur offiziellen Übergabe Anfang 2006 ist der Truppenübungsplatz noch in Betrieb und daher nicht zugänglich. Hier gibt es größere Offenflächen, von denen ein Teil nach der Übergabe für die Wiederbewaldung vorgesehen ist.

Erkunden Sie den Nationalpark auf eigene Faust oder lassen Sie sich führen. An den Urwaldtagen führen Rangerinnen und Ranger durch das Großschutzgebiet und lüften für Sie Geheimnisse der Natur. Auf Anfrage organisiert das Nationalparkforstamt auch exklusive Gruppenführungen für Jung und Alt.

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